Genießen hat Tradition...
Kleine Chronik des Hauses
Seit 1895 befindet sich das "Gasthaus Zum Ochsen" im Besitz der Familie Rinklin. Es wurde damals von Reinhard Heß, dem Urgroßvater des heutigen Besitzers Thomas Rinklin, für 28.000 Reichsmark erworben. Beschrieben war das Anwesen wie folgt: "Garten und Hofraite, worauf ein Wohnhaus mit Realwirtschaftsgerechtigkeit zum Deutschen Kaiser steht, mit Bäckerei und Wirtschaftseinrichtung, Scheuer, Stallung, Schopf sowie ein Wohnhaus mit Balkenkeller und Ladeneinrichtung und ein weiteres mit Schmiedewerkstätte."
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Das "Urhaus" war im Laufe des 17. Jahrhunderts entstanden. So trägt ein starker Balken in Schopf und Scheune die heute noch sichtbare Jahreszahl 1763. Aus dem jahre 1869 stammt die urkundliche Erwähnung als "Gasthaus mit Schildgerechtigkeit zum Ochsen". 1872 vergrößerte sich das Anwesen, als der damalige Besitzer Friedrich Kiefer senior, Weinhändler in Eichstetten, von der Gemeinde das "alte Feuerspritzenhaus mit Einfahrtrecht" ersteigerte.
1879 wurde das Haus dann wieder weiterveräußert undzwar unter dem Namen "Deutscher Kaiser". 1918 erinnerte man sich wieder an den "Ochsen" und gab dem Haus den Namen zurück, den es bis heute trägt.
1933, nachdem sie den "Ochsen" gut politische und wirtschaftlich schwere Zeiten geführt hatten, übergaben Reinhard Heß und seine Frau Luise das Gasthaus an ihren Sohn Max.
Der "Ochsen-Max" war Bäckermeister und betrieb das Gasthaus (nebst einer kleinen Bäckerei zum Eigenverbrauch) mit Frau Liesel sowie den Töchtern Anni und Clärle bis u seinem Tode 1962. Als schlagfertiger und unterhaltsamer Gastwirt war er weit über die örtlichen Grenzen hinaus bekannt gewesen und hatte viele Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung angezogen.
Nach dem Tode ihres Vaters übernahm Anni Rinklin, geborene Heß, das "Gasthaus zum Ochsen", verpachtete es aber bis 1983.
1984 wurde das Gasthaus ihrem Sohn Thomas überschrieben, der es im Rahmen der Dorfentwicklung und in enger Abstimmung mit dem Denkmalamt mit groißem Aufwand umbauen und renovieren ließ. Zusammen mit seiner Frau Lydia konnte er dann im Herbst 1987 die Neueröffnung feiern, des "Gasthaus Zum Ochsen".





























